Login to MyKarger

New to MyKarger? Click here to sign up.



Login with Facebook

Forgot your password?

Authors, Editors, Reviewers

For Manuscript Submission, Check or Review Login please go to Submission Websites List.

Submission Websites List

Institutional Login
(Shibboleth or Open Athens)

For the academic login, please select your country in the dropdown list. You will be redirected to verify your credentials.

Originalarbeit · Original Article

Möglichkeiten und Grenzen einer Zusammenarbeit mit Heilpraktikern aus ärztlicher Sicht

Thanner M.a · Nagel E.a · Loss J.b

Author affiliations

a Institut für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften, Universität Bayreuth, b Medizinische Soziologie, Institut für Epidemiologie und Präventivmedizin, Universität Regensburg, Deutschland

Related Articles for ""

Forsch Komplementmed 2013;20:23-32

Do you have an account?

Login Information





Contact Information











I have read the Karger Terms and Conditions and agree.



Login Information





Contact Information











I have read the Karger Terms and Conditions and agree.



To view the fulltext, please log in

To view the pdf, please log in

Buy

  • FullText & PDF
  • Unlimited re-access via MyKarger
  • Unrestricted printing, no saving restrictions for personal use
read more

CHF 38.00 *
EUR 35.00 *
USD 39.00 *

Select

KAB

Buy a Karger Article Bundle (KAB) and profit from a discount!

If you would like to redeem your KAB credit, please log in.


Save over 20% compared to the individual article price.
Learn more

Rent/Cloud

  • Rent for 48h to view
  • Buy Cloud Access for unlimited viewing via different devices
  • Synchronizing in the ReadCube Cloud
  • Printing and saving restrictions apply

Rental: USD 8.50
Cloud: USD 20.00


Select

Subscribe

  • Access to all articles of the subscribed year(s) guaranteed for 5 years
  • Unlimited re-access via Subscriber Login or MyKarger
  • Unrestricted printing, no saving restrictions for personal use
read more

Subcription rates


Select

* The final prices may differ from the prices shown due to specifics of VAT rules.

Article / Publication Details

First-Page Preview
Abstract of Originalarbeit <i>· </i> Original Article

Published online: February 15, 2013
Issue release date: March 2013

Number of Print Pages: 10
Number of Figures: 0
Number of Tables: 0

ISSN: 2504-2092 (Print)
eISSN: 2504-2106 (Online)

For additional information: https://www.karger.com/CMR

Abstract

Hintergrund: Deutschland weist gegenüber zahlreichen anderen Staaten die Besonderheit auf, dass neben Ärzten auch Heilpraktiker eine staatliche Zulassung zur Ausübung der Heilkunde erlangen können. Das Verhältnis der beiden Berufsgruppen zueinander gilt als schwierig - unabhängig von berufsrechtlichen Hindernissen. Ziel der Untersuchung war es zu klären, inwieweit bei niedergelassenen Ärzten eine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Heilpraktikern besteht. Gleichzeitig sollten Bedingungen, Chancen sowie Hindernisse einer Kooperation aufgezeigt werden. Methoden: Um die ärztliche Bereitschaft zur Zusammen arbeit mit Heilpraktikern zu evaluieren, wurden mit 15 niedergelassenen Ärzten und Zahnärzten semi-strukturierte Interviews geführt. Die Fragen thematisierten Bedingungen, Chancen sowie Barrieren einer Kooperation. Im Anschluss wurden die Interviews wörtlich transkribiert und mithilfe der thematischen Inhaltsanalyse ausgewertet. Ergebnisse: Einer Zusammenarbeit gegenüber aufgeschlossene Ärzte sehen Heilpraktiker als ergänzende Therapeuten bei leichteren oder psychisch beeinflussten Erkrankungen. Dafür bestehen allerdings klare Bedingungen: Heilpraktiker müssten die Grenzen ihrer Behandlungsfähigkeit erkennen. Voraussetzungen seien auch transparente Regelungen der Kostenerstattung durch Krankenkassen, insbesondere dürften ärztliche Leistungen im Bereich der Komplementär- und Alternativmedizin nicht diskriminiert werden. Neben dem mangelnden Vertrauen der befragten Ärzte in die Heilpraktikerausbildung erweist es sich als hinderlich, wenn Heilpraktiker störend auf die bestehende Arzt-Patienten-Beziehung einwirken bzw. den Abbruch einer schulmedizinischen Therapie veranlassen. Gleichzeitig wird die bestehende Patientenversorgung bereits als zu komplex für eine Kooperation eingeschätzt. Schlussfolgerungen: Um zu reproduzierbaren Ergebnissen zu gelangen, sind Untersuchungen mit quantitativem Forschungsdesign nötig. Auch sollte geklärt werden, inwieweit aus Sicht der Heilpraktiker eine Zusammenarbeit mit Ärzten wünschenswert ist. Der Abbau von Kommunikationsbarrieren ist nötig, damit Patienten offen mit ihrem Arzt über Heilpraktiker besuche sprechen kön-nen. Das Wissen über Unterschiede in Ausbildung und Zulassung zum Arzt oder Heilpraktiker ist Grundvoraussetzung für eine informierte Entscheidung der Patienten.

© 2013 S. Karger AG, Basel


References

  1. Dannecker G: Alles was Recht ist. Alternative Heilverfahren in rechtlicher Sicht; in Ritter WH, Wolf B (eds): Heilung - Energie - Geist. Heilung zwischen Wissenschaft, Religion und Geschäft. Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht, 2005, pp 152-186.
  2. Gesetz über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung (Heilpraktikergesetz), ausgefertigt am 17.02.1939, zuletzt geändert durch Artikel 15 des Gesetzes vom 23. Oktober 2001 (BGBl. I S. 2702).
  3. Walburg I: Die Zusammenarbeit von Ärzten und Heilpraktikern nach den ärztlichen Berufsordnungen im Lichte der Berufsfreiheit; in Becker R, Sertel S, Stassen-Rapp I, Walburg I (eds): «Neue» Wege in der Medizin. Alternativmedizin - Fluch oder Segen? Heidelberg, Winter, 2010, pp 297-319.
  4. Sasse R: Der Heilpraktiker. Ein Gesundheitsberuf ohne Berufsausübungsrecht? Dortmund, Nomos, 2011, pp 20, 21, 34, 35, 111, 108, 109, 213.
  5. Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen: Kooperation und Verantwortung - Voraussetzungen einer zielorientierten Gesundheitsversorgung (Gutachten). Köln, Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft, 2007, pp 26, 47, 57.
  6. Tamm B: Die Zulässigkeit von Außenseitermethoden und die dabei zu beachtenden Sorgfaltspflichten. Berlin, Duncker & Humblot, 2007, pp 63, 92, 93.
  7. Berner B: Beschränkte Heilpraktikererlaubnis ist zulässig. Dtsch Arztebl 2009;106:A2527.
  8. Robert Koch-Institut: Gesundheitsberichterstattung des Bundes, Heft 9. Inanspruchnahme alternativer Methoden in der Medizin. Berlin, 2002.
  9. Engler B, Donhauser H: Wege zum Heilpraktiker. Stuttgart, Aktion Bildungsinformation, 2007, pp 25, 28, 32.
  10. Statistisches Bundesamt: Gesundheitspersonal. www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Gesellschaft-Staat/Gesundheit/Gesundheitspersonal/Tabellen/Berufe.html (Zugriff am 18.07.2012).
  11. Schaffert S: Beruflich relevantes Lernen von Frauen in der Familienphase. Empirische Analysen zu den Lernaktivitäten von Müttern während der familienbedingten Berufsunterbrechung. Dissertation LMU München, 2007, p 206.
  12. Ernst E: Heilpraktiker in Österreich? Wien Med Wochenschr 1997;147:423-425.
  13. (Muster-)Berufsordnung für die in Deutschland tätigen Ärztinnen und Ärzte, MBO-Ä 1997, in der Fassung der Beschlüsse des 114. Deutschen Ärztetages 2011 in Kiel.
  14. Thanner M, Loss J, Nagel E: Komplementäre und alternative Heilverfahren im niedergelassenen Bereich: Ausmaß und Spektrum des ärztlichen Angebots. Gesundheitswesen 2011;73:621-622.
    External Resources
  15. Bundesärztekammer: Beschlussprotokoll des 111. Deutschen Ärztetages vom 20. bis 23. Mai 2008 in Ulm. www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his = 0.2.20.5711.6205 (Zugriff am 18.07.2012).
  16. Ernst E: Complementary Medicine. Arch Intern Med 1995;155:2405-2408.
  17. Stiftung Warentest: Mit Nadel und Globuli. Heilpraktiker, 2008. www.test.de/Heilpraktiker-Gesamt-eindruck-positiv-1652630-2652630/ (Zugriff am 18.07.2012).
  18. Plöthner M, Thanner M, Nagel E: Heilpraktikerschulen im Vergleich: Ergebnisse einer explorativen Analyse. Gesundheitswesen 2011;73:598.
    External Resources
  19. Joos S, Musselmann B, Szecsenyi J: Integration of complementary and alternative medicine into family practices in Germany: results of a national survey. Evid Based Complement Alternat Med 2011;2011:495813.
  20. Stahl-Kadlec C, Donhauser H: Rechts- und Berufskunde für Heilpraktiker und Heilpraktikeranwärter. Berlin, Lehmanns Media, 2008, pp 22, 24-28, 113.
  21. Joos S, Musselmann B, Miksch A, Rosemann T, Szecsenyi J: The role of complementary and alternative medicine (CAM) in Germany - a focus group study of GPs. BMC Health Serv Res 2008;8:127.
  22. Einecke U: Überlassen Sie das Feld nicht dem Heilpraktiker. MMW Fortschr Med 2008;150:14-16.
  23. Bühring P: Ganzheitliche Therapie gewünscht. Dtsch Arztebl 2001;98:A1307.
  24. Verband der privaten Krankenversicherung: Zahlenbericht der privaten Krankenversicherung 2009/2010. Korrigierte Version (Stand Januar 2011), pp 53, 56.
  25. Richter I: Lehrbuch für Heilpraktiker. Medizinische und juristische Fakten. München, Urban & Fischer, 2004, pp 5, 47.
  26. Eisenberg DM, Davis RB, Ettner SL, Appel S, Wilkey S, Van Rompay M, Kessler RC: Trends in alternative medicine use in the United States, 1990-1997: result of a follow-up national survey. JAMA 1998;280:1569-1575.
  27. World Health Organization: WHO Traditional Medicine Strategy 2002-2005. Geneva, WHO, 2002.
  28. Lebhardt ND, Aboa SM, Manga E, Bensing JM, Langewitz W: Bridging the gap: how traditional healers interact with their patients. A comparative study in Cameroon. Trop Med Int Health 2010; 15:1099-1108.
  29. Heudorf U, Carstens A, Exner M: Heilpraktiker und öffentliches Gesundheitswesen. Bundesgesundheitsblatt 2010;53:245-257.
  30. Glaser BG, Strauss AL: Grounded Theory. Strategien qualitativer Forschung. Bern, Hans Huber, 2005, pp 53.
  31. Mays N, Pope C: Qualitative research in health care. Assessing quality in qualitative research. BMJ 2000;320:50-52.
  32. Froschauer U, Lueger M: Das qualitative Interview. Zur Praxis interpretativer Analyse sozialer Systeme. Wien, WUV, 2003.
  33. Bortz J, Döring N: Forschungsmethoden und Evaluation für Human- und Sozialwissenschaftler. Heidelberg, Springer, 2006, pp 330.
  34. Korzilius H: «Alternative Heilmethoden». Eine Art Glaubenskrieg. Dtsch Arztebl 1998;95:A2075-A2079.
  35. Schmidt K, Jacobs PA, Barton A: Cross-cultural differences in GPs' attitudes towards complementary and alternative medicine: a survey comparing regions of the UK and Germany. Complement Ther Med 2002;10:141-147.

Article / Publication Details

First-Page Preview
Abstract of Originalarbeit <i>· </i> Original Article

Published online: February 15, 2013
Issue release date: March 2013

Number of Print Pages: 10
Number of Figures: 0
Number of Tables: 0

ISSN: 2504-2092 (Print)
eISSN: 2504-2106 (Online)

For additional information: https://www.karger.com/CMR


Copyright / Drug Dosage / Disclaimer

Copyright: All rights reserved. No part of this publication may be translated into other languages, reproduced or utilized in any form or by any means, electronic or mechanical, including photocopying, recording, microcopying, or by any information storage and retrieval system, without permission in writing from the publisher.
Drug Dosage: The authors and the publisher have exerted every effort to ensure that drug selection and dosage set forth in this text are in accord with current recommendations and practice at the time of publication. However, in view of ongoing research, changes in government regulations, and the constant flow of information relating to drug therapy and drug reactions, the reader is urged to check the package insert for each drug for any changes in indications and dosage and for added warnings and precautions. This is particularly important when the recommended agent is a new and/or infrequently employed drug.
Disclaimer: The statements, opinions and data contained in this publication are solely those of the individual authors and contributors and not of the publishers and the editor(s). The appearance of advertisements or/and product references in the publication is not a warranty, endorsement, or approval of the products or services advertised or of their effectiveness, quality or safety. The publisher and the editor(s) disclaim responsibility for any injury to persons or property resulting from any ideas, methods, instructions or products referred to in the content or advertisements.